Stipsy – das super tolle, „unmögliche Mädchen

Stipsy ist eine intelligente, sensible Sechsjährige. Wenn in ihrer Familie etwas nicht stimmt, spürt sie es sofort – und reagiert mit „bäh“.

Kann Stipsy im Herbst eingeschult werden, obwohl sie nur „bäh“ sagen kann, immer noch in die Hosen macht und ihren Dudu braucht?

Wenn Stipsy große Sorgen hat, klettert sie zu Teddy Mi ins Baumhaus hinauf. Mi weiß immer Rat.

Mit Om und Op erlebt und spielt sie viel. Eines Tages wollen Stipsy und Op Spaghetti kochen, aber keiner von ihnen hat Ahnung.

Den Kinderarzt Dr. Schneider mag Stipsy überhaupt nicht. Bei ihm hat sie sogar Streichhölzer dabei.

Eines Tages zieht Lu im Nachbarhaus ein. Die beiden Mädchen freunden sich an und spielen gemeinsam.

Als die Nachbarskatze Junge bekommt, will Stipsy unbedingt Kater Harry behalten, aber Mam mag keine Katzen. Ob Stipsy Harry bei sich aufnehmen darf?

Fragen über Fragen.

Leseprobe aus dem 1. Kapitel

„Stipsy, wo bist du? Stipsy?“

Meine liebe Mam ruft mich. Sie sucht mich wieder einmal. Aber sie soll mich bloß jetzt nicht finden. Ich will nun alleine sein. Ich muss nachdenken. Ich rolle mich also unter meiner Bettdecke noch kleiner zusammen, damit Mam mich ja nicht findet.

Ich verstecke mich gerne. Immer wenn ich alleine sein möchte, verkrieche ich mich. Meistens verkrieche ich mich dann unter meiner Bettdecke. Manchmal verkrieche ich mich auch in meinem Baumhaus. Aber dazu muss ich dann in den Garten gehen.

Ich brauche jetzt meine Ruhe. Ich will jetzt alleine sein. Ich muss nachdenken.

Mam ruft mich schon wieder. „Mach bloß nicht schon wieder Stress, Mam.“ Sage ich leise. Das hatten wir heute schon: Stress pur.

Lasst mich bloß alle in Ruhe. Ich will jetzt alleine sein. Ich will mich verkriechen. Niemanden hören oder sehen.

Wenn ich an das Frühstück heute Morgen denke, dann läuft mir jetzt noch ein kalter Schauer über den Rücken. Was war heute bloß wieder mit Mam und Pa los? Irgendetwas lag in der Luft. Sie waren heute Morgen beide so mürrisch. Aber keiner hat etwas gesagt. Wie immer: das große Schweigen.

Mam und Pa schweigen sich oft an. Keiner von beiden sagt etwas. Ich soll mich schließlich nicht aufregen. Ich soll ja nichts mitbekommen. Denken sie – ha, ha, ha. Ich spüre doch genau, was los ist. Ihr beide könnt mich nicht täuschen!

Aber dazu kommen wir später. Ich will ja nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen…….

Hoppla, da fällt mir etwas ein: du kennst mich ja noch gar nicht. Jetzt ist viel wichtiger, dass ich mich dir erst einmal vorstelle:

Das bin ich: Stipsy – 6 Jahre, 98 cm groß, mit blonden Locken. Ich weiß, ich bin etwas pummelig für mein Alter. Das hängt mit meinen vielen Sorgen zusammen. Und mit Pa und Mam.

Gestatten: Stipsy. Das ist nicht mein richtiger Name. Eigentlich heiße ich ja Sina-Carlotta, aber der Name ist viel zu lang. Außerdem ist er ausgesprochen blöde. Findest du nicht auch? Wie kann man mich nur Sina-Carlotta nennen? Würde dir dieser Name für dich gefallen? Sicherlich auch nicht!